|
|
|
|
Ein Digitalpiano kauft man nicht gebraucht!. Was sollte also außer dem etwas stärkerem Verstärker dafür sprechen, z.B. ein 8 Jahre altes runtergespieltes Kawai CN-41 gebraucht für ca. 700,- Euro zu kaufen, wenn man aktuell mit dem CN-14 ein Instrument mit gleicher, sogar minimal verbesserter Klaviatur neu zum Straßenpreis von 849,- Euro inkl. Lieferung und 2 Jahren Garantie bekommt?
Oder ein Beispiel von Yamaha: Ein etwa 15 Jahre altes Clavinova CLP-920/930/950 erzielt bei ebay regelmäßig zwischen etwa 650-900,- Euro. Ein nagelneues Instrument mit der gleichen Klaviatur (neu, ohne Verschleiß) und sogar aktuellen Features wie Halbpedal, Dämpfer-Resonanz, 2x20W, Reverb, Aufnahme-Möglichkeit, und doppelter Polyphonie etc. gibt es von Yamaha aktuell zum Straßenpreis mit Lieferung/Garantie für 999,- Euro. Wie das? Ein YDP-162 ist also ein aktuelles CLP-525 im etwas einfacheren, damals üblichen Gehäuse und mit der Klaviatur eines damaligen Topmodells 920/930/950. Es kostet neu kaum mehr als ein 15 Jahre altes CLP-950, bietet aber mehr Klavier-Klang, doppelte Polyphonie, Halbpedal, synthetisches Elfenbein, etc. Bei gebrauchten Yamahas auch immer vorsichtig sein, wenn es um hängende Tasten geht: Beim akustischen Klavier wäre das eine Lappalie, bei einem aktuell etwa 13-15 Jahre alten Yamaha-Digi ist es in aller Regel ein Todesurteil: Bekannter Fabrikationsfehler, es müsste die komplette Klaviatur getauscht werden. Wer mir bei meiner Empfehlung für neuen Digitalpianos gleich die Dollar-Zeichen in den Augen des raffgierigen Händlers unterstellt:
|
|||||||||||
|
|||||||||||